|
Mutter gibt Sachen der Tochter nicht raus
Im November 2004 fahren der in Italien lebende Schwiegersohn (S, spricht Deutsch) und die schwangere Tochter (T, hat doppelte Staatsangehoerigkeit) zu ihrer Mutter (M, spricht etwas Italienisch) nach Deutschland um die noch im Haus von M gelagerten Sachen von T abzuholen und noch einiges fuer das Baby einzukaufen. Leider passt nicht alles ins Auto und M verspricht S und T ihnen den Rest der Sachen (in Kartons verpackt und in eine Ecke auf den Dachboden gestellt; das ein oder andere haette noch ins Auto gepasst, nur hat M drauf bestanden, dass T die Sachen bei ihr laesst bzw. S udn T haetten auch weniger Sachen eingekauft und T haette die Sachen mit einem Paketdienst auch selbst zu sich nach Hause geschickt) im September 2005 vorbeizubringen, da sie ihren dann wenige Monate alten ersten Enkel (E) kennenlernen moechte. M verschiebt dann kurzfristig ihren Besuch auf Ende Mai 2006. Kurz vor dem geplanten Besuch streitet M mit T am Telefon. Sie besteht darauf, dass T E ihrer Schwiegermutter anvertraut (die aus gesundheitlichen Gruenden dazu gar nicht in der Lage ist) und arbeiten geht. Spaeter erfaehrt T von ihrer Tante (TS), dass M Streit mit ihr gesucht hat, weil sie wieder mal nicht kommen wollte. Streit hatte es immer mal wieder gegeben. T hatte mit M nur wegen E (waechst mehrsprachig auf) Kontakt halten wollen. Kurze Zeit darauf kommt ein Paket mit Kleidung fuer E. S spricht mit M, dass sie die T die noch bei ihr im Haus gelagerten Sachen schickt. Ankommen tut nichts. M will keinen Kontakt mehr zu T haben (das hat T schriftlich) und hatte ihr auch schon mehrfach den Telefonhoerer aufgelegt. T versucht ueber ihren Cousin (C, Sohn von TS) an ihre Sachen zu kommen. Als sie aber nichts mehr hoert, schreibt ein Fax an die Kirchengemeinde (M ist glaeubig) und auch an ihren Arbeitgeber (M hat S auch mehrfach auf der Arbeit angerufen wenn T mal zu Hause nicht ans Telefon gegangen ist, obwohl T sie gebeten hatte dies nicht zu tun, da sie auch nicht den ganzen Tag zu Hause sitzen kann und auf einen Anruf von M warten kann, die selten anruft). Nach ein paar Wochen kommen einige Pakete an. In einem Teil sind Sachen (kostenlose Proben und Broschueren), die T fuer ihren Sohn mit Einwilligung von M an M hatte schicken lassen (haette sie gewusst, dass M sie nicht besuchen kommt haette sie die Sachen nicht bestellt, da es sich bei den Portokosten nicht gelohnt haette). Ein Teil sind Sachen, die M mal gekauft und in den Schrank von T getan hatte von denen T ihr aber mehrfach gesagt hat, dass sie mit den Sachen nicht anfangen kann. M hatte ihr auch gesagt, dass T die Sachen nicht nehmen muss. Ein anderer Teil ist alte Kleidung, die T aussortiert hatte und die M verschenken sollte. Der Rest ist ein Teil von den Sachen, die M T mitbringen sollte. Nach einigem hin und her mit C (hat E-Mail), bringt M einige Sachen zu TS, laesst diese von ihr in einen Karton packen und an T addressieren. M bringt die Sachen dann zur Post. Im Oktober 2006 besucht T mit E TS. M darf davon nichts wissen, da M sonst sauer auf TS ist. T wird auch von verschiedenen Verwandten abgeraten zu M zu fahren und ihre Sachen (es fehlt nur noch ein Karton mit alten Schulunterlagen) abzuholen. In der Zwischenzeit hat T auch den Leiter der oertlichen Polizeistation um Vermittlung gebeten. Der sucht M am Tag vor T's Ankunft in D auf. TS kann leider bei dem Treffen nicht anwesend sein. M erklaert sich einverstanden, die Sachen TS auszuhaendigen. T soll TS 50 Euro fuer die Verpackungs- und Portokosten geben. Der Mann von TS sprcht mit M am Telefon und vereinbart, dass er mit TS die Sachen abholt. Mit T vereinbaren die beiden, dass sie gucken, was sie von den gemeinsamen Sachen (T hat noch einen Bruder, der damals noch Kontakt mit M hatte, jetzt aber auch nicht mehr) noch gebrauchen kann. Sie wollen von T kein Geld (C hat sich erkundigt und rausgefunden, dass der Versand sehr viel weniger kostet; T ist im Winter arbeitslos und arbeitet im Sommer nur in Teilzeit und S verdient auch nicht so viel). Die beiden fahren zum vereinbarten Termin zu M. Nur rueckt sie die Sachen nicht raus. Jetzt will sie das Geld nicht mehr fuer die noch anfallenden Portokosten sondern fuer das Geld, was sie schon ausgegeben hat. T soll das Geld auf das Konto von TS ueberweisen. TS muss M dann ihren Kontoauszug vorlegen. Sonst gibt ihr M die Sachen von T nicht. TS und ihr Mann versuchen mehrfach mit M zu sprechen. M bleibt bei ihrer Forderung. Sie will das Geld von T. Andere Verwandte wollen sich nicht einmischen, obwohl ein Onkel von T (O, Bruder von M) im gleichen Haus wohnt und die Sachen TS oder einem anderen Angehoerigen geben koennte. Die Polizei meint, ein weiterer Vermittlungsversuch haette keinen Sinn. T kann von M verlangen, dass diese ihrer Sachen TS uebergibt. Sonst kann T Anzeige gegen M erstatten. Dies tut T auch. Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren ein, da M gegen eine Zahlung von 50 Euro bereit ist, T ihre Sachen zu schicken. Auch der Einspruch von T ist erfolglos, obwohl diese der Staatsanwaltschaft mitteilt, dass M ihr in Briefen geschrieben hat, dass sie schon sehen wird was passiert und sie sollte sich gut ueberlegen, was sie tut. T bittet den Bischof um Hilfe. Hoert aber nichts mehr. Uebrigens hat M schon einige Sachen von T einfach verschenkt, ohne diese vorher zu fragen bzw obwohl T ihr gesagt hatte, dass sie die Sachen behalten wollte. T hat Angst, dass M auch den Rest ihrer Sachen verschenkt bzw wegwirft (M soll zu TS gesagt haben, dass in dem noch bei ihr verbliebenen Karton Altpapier ist).
Weihnachten 2006 schickt M je eine Karte an S und E ohne bzw mit unvollstaendigem Absender. E bekommt 2007 auch eine Geburtstagskarte von seiner Oma (allerdings ohne Absender und dieAnschrift des Empfaengers wurde von O geschrieben).
Fragen:
1. Wie kann T endlich an ihre Sachen kommen (ohne M 50 Euro schenken zu muessen)?
2. Kann T Schadensersatz o.ae. von M verlangen?
3. Kann T M wegen ihrem Verhalten ihr gegenueber den Kontakt zu E verbieten?
Danke fuer die Antworten.
|