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Nachbarschaftsrecht Probleme mit den Nachbarn, Lärm, Grenzabstand,...

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  #1  
Alt 15.04.2007, 20:14
sonnenschein2581 sonnenschein2581 ist offline
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sonnenschein2581 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

A lebt schon lange in ruhiger Nachbarschaftsgegend. Vor einiger Zeit in das Nachbarhaus eine Familie mit Kindern und Hund eingezogen. Die Familie lässt den Hund draußen, dieser kläfft permanent. A hat schon mehrmals Polizei gerufen und hat auch Unterstützung von Nachbarn. Ist FAmilie verpflichtet die Mittagsruhe einzuhalten?
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  #2  
Alt 15.04.2007, 21:51
Wahrsager Wahrsager ist offline
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AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Eine Mittagsruhe kennt der Gesetzgeber nicht!
Es kann eine Ortssatzung geben oder in einem Mietshaus durch eine Hausordnung eine Mittagsruhe vorgegeben werden.

Kinder sollen sich frei entfalten können, dazu gehört auch das was A als Lärm bezeichnet.
Beim Hund gibt es Grenzen. Mal googlen, es gibt Urteile.

Als Mieter kann man sich an seinen Vermieter wenden!
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  #3  
Alt 22.04.2007, 02:38
cb-willy cb-willy ist offline
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cb-willy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

hallo

also was den hund angeht wird algemein gesagt, das dieser in der mittagsruhe (steht meistens inder örtlichen satzung) und in der zeit von 21-07uhr vom halter ruhig zustellen ist.
was die kinder betrifft kennt vater staat gott sei dank keine mittagsruhe.
es würde meines erachtens viel mehr bringen sich mit kindern und hund anzufreunden,die neuen nachbarn würden eher auf einen rücksicht nehmen, ein hund der freudestrahlend mit wackelnden schwanz ankommt bellt nicht und vor allem kinder haben ein sehr feines gefühl dafür ob jemand sie leiden kann oder schohn als renntner geboren wurde.
ansonsten gibt es suchmaschienen, einfach mal "lärm durch hunde" eintippen.
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  #4  
Alt 01.05.2007, 00:00
Willy-Martin Willy-Martin ist offline
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Willy-Martin wird schon bald berühmt werden
AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Zitat:
Zitat von sonnenschein2581
Die Familie lässt den Hund draußen, dieser kläfft permanent. A hat schon mehrmals Polizei gerufen und hat auch Unterstützung von Nachbarn. Ist FAmilie verpflichtet die Mittagsruhe einzuhalten?
Ein Hund darf nach verschiedenen Gerichtsurteilen max. eine halbe Stunde pro Tag bellen - allerdings nicht am Stück, sondern über den Tag verteilt (z. B. 2 x 15 Min.). Gelegentliches Bellen gilt als akzeptabel.

Im beschriebenen Fall liegt ganz offensichtlich ein Erziehungsmangel bzw. fehlende Erziehung des Hundes vor. Die Halter sind wahrscheinlich mit dem Hund völlig überfordert.

Empfehlung: Über einen angemessenen Zeitraum (z. B. 14 Tage) ein "Lärmprotokoll" führen mit Datum, Uhrzeit und Dauer des Gebells. Ev. Zeugen unterschreiben lassen.

Anschließend gibt es zwei Wege:
1. Den Nachbarn freundlich darauf aufmerksam machen und ihm das Versprechen abringen, den Hund endlich zu erziehen oder erziehen zu lassen. Mit etwas Mühe oder mit professioneller Hilfe kann man dem Hund das nämlich abgewöhnen.
2. Klagen.

Bei den meisten Hundhaltern ist Möglichkeit 1 leider völlig aussichtslos. Kenne persönlich keinen, der darauf einginge.

Deshalb bleibt wahrscheinlich nur der Gang vor Gericht, um klare Verhältnisse zu schaffen.

Das Gericht wird dann die Nachbarn verdonnern, das Gebell im Rahmen zu halten (s. o.). Wenn man Glück hat, legt das Gericht neben der Dauer auch noch die Einhaltung einer Mittagspause fest.

Falls sich nach dem Urteil nichts ändert, können die Nachbarn sogar gezwungen werden, den Hund abzuschaffen.
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  #5  
Alt 02.05.2007, 08:39
Sky-Rob Sky-Rob ist offline
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Beiträge: 40
Sky-Rob befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Hallo zusammen,
ich halte den Vorschlag von cb-willy am vielversprechensten. Ob man Hunde mag oder nicht, eine Diskussion über Erziehungsmethoden bzw. Erfolge oder Ziele scheitert selbst unter Hundebesitzern innerhalb der ersten Minuten.
Unsere eigene Erfahrung:
Das Nachbargrundstück war seit Jahren unbebaut, nun wird gebaut: Unser Hund (einer der Größeren ) kam seiner Wachhundfunktion nach und versuchte, die Bauarbeiter (in seinen Augen Eindringlinge) zu verbellen, ebenso die neuen Bauherren. Ein Hund warnt davor, seinem Revier näher zukommen, ist jemand in seinem Revier, wird es gegebenenfalls verteidigt. Unser Hund gewöhnte sich innerhalb von vier Wochen an die Bauarbeiter, da wir ihn jedesmal zurechtwiesen. Bei nachbarlichen Gesprächen durfte er am Boden liegend dabei sein und lernte so die neuen Nachbarn und deren Kinder kennen und aktzeptiert nun, dasss sich die Gegebenheiten geändert haben.
Aus Erfahrung als Hundbesitzer, der auch schon mit anderen Hundebesitzern (keine Leine dabei, dem eigenen Hund körperlich nicht gewachsen...) aneinandergeraten ist kann ich sagen, es geht nur über gemeinsame Konsenssuche. Der Hundebsitzer wird dichtmachen, auch wenn die Nachbarschaft sich geschlossen einig ist, wenn es mit den Gesetzestexten losgeht.
Reden hat nichts mit nachgeben zutun, Reden ist aufeinander zugehen.
Und Kinder lärmen beim Spiel, das ist so und das ist gut so .
Unsere Wohngegend war auch "mal ruhig", da vollkommen überaltert. Nun ziehen hier Familien hin, da die Häuser leer werden. Leben kehrt zurück auf die (inzwischen) Spielstrassen. Sicherlich, es ist lauter geworden, aber auch spannender. Zeiten ändern sich.
Schönen Tag noch,
Rob
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  #6  
Alt 02.05.2007, 09:30
Wahrsager Wahrsager ist offline
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AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Es ist so, wenn mit einem Hundebesitzer, wegen Hundegebell, gesprochen wird, geht es über seine Ehre, den Hund nicht erzogen zu haben. Man wirft ihm Versagen vor!
Aus Erfahrung, es bringt nichts!

Der Hund kann innerhalb seines Bereiches, hier Grundstück es verteidigen. Er darf keine vorbeigehende Passanten ankläffen.

Einen Schäferhund kenne ich, der lässt alle auf das Grundstück, man kann sich dort frei bewegen. Aber man hat schlechte Karten, wenn man das Grundstück ohne Freigabe durch Herrchen verlassen will!
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  #7  
Alt 03.05.2007, 10:17
Sky-Rob Sky-Rob ist offline
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Sky-Rob befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Hallo Wahrsager,
Ihrem ersten Absatz stimme ich voll zu, sogar als Hundbesitzer.

Bei uns kommen teilweise Wanderer an den Zaun und sage "Och, ist das ein hübscher Kerl". Da fühlt sich unser Hund doch glatt provoziert... Auf dem Rückweg halten sie dann abstand und schimpfen über die schlechte Erziehung des Hundes... .

Klingt so, als ob der Schäferhund eine Geiselnahme plant

Aber zu Guter Letzt, die meisten Hund bellen auch über den Zaun hinweg, es ist halt so. Desto kleiner der Hund, desto mehr Gekläffe.
Es hilft wirklich nur, sich mit dem Hund anzufreunden oder im solche Anst zu machen, das er sich trollt, wenn er einen sieht. Anfreunden ist einfacher... .

Schönen Tag noch (muss mal raus, mein Hund bellt...)
Rob
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  #8  
Alt 03.05.2007, 11:36
Wahrsager Wahrsager ist offline
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AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Zitat:
Zitat von Sky-Rob
Bei uns kommen teilweise Wanderer an den Zaun und sage "Och, ist das ein hübscher Kerl". Da fühlt sich unser Hund doch glatt provoziert...
Wieso fühlt er sich verschaukelt, weil er sich nicht hübsch findet?

Gruß
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  #9  
Alt 06.05.2007, 23:40
tamara tamara ist offline
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AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

ich habe 4 chihuahuas und einen armen teufel aus der tötungstation.seit 15 jahren habe ich hunde und immer ruhe gehabt.bis wir nachbar b erlaubt haben neben unserem grundstück zu bauen.wir wohnen in einerdoppelhaussiedlungen,unsere gründstücke sind mit 1000 qm recht gross.
chihuahuas kann man schlecht erziehen,und der arme teufel kann gar nicht bellen.
ich habe alles getan um frieden zuschaffen.einen zaun gebaut, die hunde erst mittags rausgebracht, da die nachbarin nachtschicht hat.
eine hütte wurde entfernt, die sie störte,eine weide musste gefällt werden,und die hunde ja nun die hunde.
sie hat es geschafft von den vielen nachbarn 2 zum unterschreiben zu bewegen,die anderen halten sich raus.
meine hunde kommen um 12 raus um 20 uhr rein.sie bellen wenn ein hund hinterm lattenzaun lang geht,oder manchmal auch laute kinder.maximal 2minuten.das vielleicht 1o bis 15 mal am tag,aber dafür 4 kleine zwerge.
ich möchte jetzt einen gerichtlichen beschluss das man einmal weiss wonach man sich zu richten hat.
meine hunde schaffe ich auf keinen fall ab.und das recht auf absolute ruhe hat auch niemand.
hätte ich vorher gewusst das nachbar gegen die kirchenglocken geklagt hat,hätte ich nie die zustimmung zum grenzbau gegeben.
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  #10  
Alt 07.05.2007, 10:09
Wahrsager Wahrsager ist offline
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AW: Lärmbelästigung durch Hund und Kinder

Zuerst sollte man gegen die Hudezüchter vorgehen. Es ist Massenproduktion!
Weniger Hunde, weniger Probleme.
Leider sind, wie andere Lobbyisten, auch diese Gruppe uneinsichtig. Nicht alle!

Aber, wenn ein Grundstück besteht, dann wird für den Hund eben ein kleines Stück zugewiesen. Was spricht dagegen?

Mein Nachbar (Freundschaft) hatte einen "Draht" gespannt. Sein Hund ist nie mehr weiter gerannt, nachdem er einmal dort rüber geflogen ist als er versuchte auf Nachbars Grundstück zu rennen!
Er wusste nun genau in welchem Bereich er sich bewegen durfte, wenn Herrchen da war. Wenn er verreist war und wir den Hund beaufsichtigten, dann hat er sofort auf die nicht zu betretende Fläche hingekackt! Die Rache des kleinen, großen Hundes!
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