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Anwalt legt Mandat nieder
Nach etwa einem Jahr Rechtsstreit in einer Scheidung legt der Anwalt, dessen Fachgebiet hauptsächlich Verkehrsrecht ist, und der wenig Erfahrung im Scheidungsrecht hat, das Mandat nieder. Zu diesem Zeitpunkt waren ca 8.600 € Honorar bezahlt. Offizielle Begründung des Anwaltes: die Mandantin will zu genaue und vor allem schriftliche Auskunft über seine Verhandlungsstrategie haben. Die Verhandlungsstrategie mit dem Anwalt des ehemaligen Ehemannes kamen der Mandantin undurchsichtig und falsch vor. Inoffizieller Grund dürfte sein, daß der Anwalt nicht genügend Sachkenntnis in der komplizierten Frage hatte, wie die Betriebsrente des Mannes aufgeteilt werden muß. Ein Gutachten von dritte Seite bestätigte, daß der Ansatz des eigenen Anwaltes falsch war. Beide ehemaligen Ehepartner sind in Rente.
Kann die Mandantin das bisher bezahlte Honorar ganz oder teilweise zurückverlangen, da nur ein Ergebnis bei der Aufteilung der Bfa-Rente erzielt wurde, was von amtswegen durch die Bfa geschieht. An strittigen Punken wurde in diesem Jahr nichts bewirkt. Dafür muß ein neuer Anwalt eingearbeitet werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand einen Rat - am besten belegt aus der Rechtsprechung - liefern könnte. Herzlichen Dank Arthur
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